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Allgemeines

AZ vom 3.September 1998.

Die Daten der Seite und die Adresse stimmen natürlich nicht mehr!

Kunst- Kulturverein, ja oder nein?

Ich bin wirklich keine Vereinsmeierin, aber gelegentlich kann eine Künstlervereinigung auch hilfreich sein.
Als ich bis 1999 in München-Solln gewohnt hatte, hatte sich dort in den 90er Jahren der Kulturverein München-Süd gegründet, der Austellungen und Lesungen sowie Theateraufführungen organisierte. Dann wurde der Sollner Künstlerstammtisch gegründet, dem ich einige Zeit angehörte. Als ich versuchte die dortigen Künstler ins Internet zu führen, waren nur wenige dafür. Dafür gründete ich den Sollner Kunstlerstammtisch im Internet, der multikulturell sein sollte und allen Künstlern, produzierende wie reproduzirende - offen sein.
Ich installierte also auf eigene Kosten ein Homepage und schrieb dort über die Künstler und stellte Werke von ihnen ins Netz. Doch bald flaute die erste Begeisterung ab, da fast alle selbst keinen Internetzugang hatten und die Seite nicht besuchen konnten. Sogar Hinweise der Abendzeitung und 2 Werbeblättern (Sendlinger Anzeiger und Münchner Wochenblatt) half nichts. Die "Künstler" waren lieber unter sich allein.

Als ich 1999 nach Haar, in den Münchner Osten zog, versuchte ich es erneut, aber nun hier, im für mich unbekannten Gefilden, unter dem Namen "Haar-Pinsel". Niemand meldetet sich. (Diese Seite werde ich in nächster Zeit wieder überarbeiten.)

 

Haarer-Künstlerkreis

Ich erfuhr dann später, es gäbe hier einen "Haarer Künstlerkreis".
Als ich diesen dann mal anschrieb, musste ich das dreimal wiederholen, bis sich mal jemand meldete. Dann wurde wohl meine eMail an den Vorsitzenden des Kreises weitergeleitet, der sich aber auch nicht gleich meldete, da er wie er sagte, seine Mails nicht immer lese.
Sorry, was ist das für ein Vereinsvorsitzender?
Dann erzählte er mir das ich mal Bilder in ein Treffen mitbringen müsse, so drei bis vier. Was denkt er sich dabei eigentlich? Viele meiner Bilder sind im Internet zu sehen, waren im Fernsehen und in Ausstellungen zu begutachten, und ich soll sie in eine Versammlung schleppen? - Dort würde dann beschlossen, ob ich überhaupt von den anderen aufgenommen werde! Was für ein Verein. - Was bilden die sich ein, diese Wurstelheinis.
Ich beschwerte mich beim Haarer Bürgermeister und schon zwei Tage später rief mich der Herr Vorsitzende an, er habe sich nun doch einige Bilder aus dem Internet ausgedruckt, und wolle sie mit zu den Treffen nehmen. (Na, geht doch!)
Inzwischen hatte der Verein eine Feier zu der ich nicht mal zum hineinschnuppern eingeladen wurde, dann das monatliche Treffen liegt auch schon einige Zeit zurück, - aber keine Rückmeldung. Ich denke solch eine Vereinigung von Menschen, die sich einigeln und nur niemanden "Fremden" in ihren Kreis lassen wollen, ist sicher nichts für mich, da auch noch 30,- Euro Beitrag auf mich warten und jährlich ein Bild gespendet werden muss, zur Versteigerung.
Ich frage mich, wo sind wir denn hier?
Der Herr Bürgermeister schrieb mir dazu u.a.: "Viele Haarer Maler, z.B. Frau Irmgard Locht, eine international renommierte vor allem Kinderbuchmalerin, sind nicht Mitglied in Haarer Künstlerkreis, sind autark oder haben sich anderen Kreisen angeschlossen.
Ich kann Ihnen als Bürgermeister hier also nicht helfen. Sollten Sie sich allerdings im Rahmen einer Doppelstrategie zu einem Marsch "durch die Institutionen" mit revolutionärer Zielsetzung entschließen, wünsche ich Ihnen viel<Geschick und Energie. Der Haarer Künstlerkreis könnte sicher Unterstützung bis hin zum Internetauftritt gut gebrauchen. - Mit besten Grüßen, Helmut Dworzak"
Das heißt mit anderen Worten, die Mitglieder dort sind also nicht autark, nicht selbstständig, - sie wollen wohl vom Vorsitzenden an die Hand genommen werden, und vom Internet haben dort wohl alle auch keine Ahnung, oder nicht einmal den Willen sich damit beschäftigen zu wollen. Das Internet geht heute jeden an, auch sogenannte "Künstler". Schade, ich denke die Haarer haben eine Chance vertan!

Simone-Yvonne von Budzyn

Truderinger Kulturzentrum steckt in einem Debakel!

183 KünstlerInnen sollen sich dieses Jahr für eine Ausstellung im Truderinger Kulturzentrum über die Osterfeiertage beworben haben, aber nur 24 davon wurden von einer vierköpfigen Jury dafür ausgewählt. Mehr Platz sei nicht, heißt es. Das Schlimme aber, die Jury stellt selbst auch noch aus, haben sich also selbst gewählt, eine Unverschämtheit. Die Unterlagen wurden nicht zurückgeschickt. Ein Jurymitglied hat die Teilnahme auch noch groß auf der eigenen Homepage angekündigt, Andrea Matheisen. Daneben die "Jury" mit "Leiter" Peter Gierse, Birgit Bremberg und James O'Connor.
Jurymitglieder dürften nicht den anderen Bewerbern den Platz wegnehmen.

Das tun sie aber.
Auch sollte die Ausstellung nicht Bewerber aus dem Ausland oder anderen Teilen Deutschland berücksichtigen, wenn es so viele Künstler aus dem nahen Umkreis von München gibt, die sich beworben haben. Dem sogenannten Projektleiter sollte mal gehörig auf die Finger geklopft werden, aber die Mitglieder des Stadtteilausschusses hüllen sich in Schweigen und lassen ihn seit Jahren machen.

Ein Debakel!
Simone-Yvonne von Budzyn, - 16.Februar 2016

Die Münchner Künstlerin

Simone-Yvonne von Budzyn, vor einem großen Bild von ihr